Das Fischereiverbot der Regierung im Kattegat bedroht die örtlichen Gemeinden und eine der meistbesuchten Attraktionen der Gemeinde Norddjurs, den Hafen von Bønnerup
Der Stiftungsrat des Hafens von Bønnerup ist sehr besorgt über die Entscheidung der Regierung, weitreichende Fischereibeschränkungen im Kattegat einzuführen. Diese Maßnahme bedroht nicht nur den Lebensunterhalt der Fischer, sondern auch die kleine örtliche Gemeinde und die dänische Lieferkette rund um unseren örtlichen Fischhändler.
Seit Generationen haben die Fischer im Kattegat eine nachhaltige Fischereikultur aufgebaut, die auf Wissen, Erfahrung und Respekt vor dem Meer beruht. Die Beschränkungen der letzten Jahre hatten bereits große Auswirkungen, aber die neue Entscheidung, die zulässige Fischereifläche auf weniger als 10 Prozent zu reduzieren, wird eine große Belastung für die kleine lokale Gemeinschaft sein - insbesondere für die kleineren Fischer, die bereits die schonendsten Fischereimethoden und die geringsten CO₂-Emissionen haben.
Unsere kleine Gemeinde ist in vielerlei Hinsicht vom Leben im Hafen von Bønnerup abhängig, sowohl von den Einnahmen des Hafens, als auch vom gesamten Tourismus, der eng mit dem Ausflugsziel und dem lokalen Charme des Hafens verbunden ist.
Mit wachsender Besorgnis nimmt die Regierung keine Rücksicht auf die ländlichen Gebiete, die ohnehin schon unter großem Druck stehen, um zu überleben. Ebenso wie die Erfahrungen aus früheren Schließungen leider nicht das erwartete Wiederaufleben des Lebens auf dem Meeresboden zeigen.
Gleichzeitig ist es sehr besorgniserregend in Bezug auf die Amerikanisierung und den Mangel an Faktenwissen, wenn ein dänischer Minister in weitreichenden Medien mit falschem Wissen über Fischereimethoden auftritt. Es gibt große Unterschiede zwischen den vielen Schiffstypen und Schleppnetzgeräten. Es ist wichtig, unterschiedliche Sichtweisen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen, wenn man Beschränkungen mit so weitreichenden Folgen einführt.
Dänische Fischer werden geopfert - während ausländische Trawler weiterfahren
Die neuen Beschränkungen werden die dänischen Fischer hart treffen, während ausländische Schiffe weiterhin im Kattegat fischen dürfen. Darüber hinaus muss die globale Klimabilanz berücksichtigt werden, damit nicht Beschränkungen erlassen werden, die insgesamt mehr belasten als nutzen. Dies ist eine unhaltbare Situation, die Ungleichheit schafft und den lokalen Unternehmen schadet.
Das Kuratorium des Bønnerup-Hafens wünscht sich einen Schutz der dänischen Meeresumwelt auf der Grundlage von Wissen und wirksamen Maßnahmen und unter Berücksichtigung der sich daraus ergebenden Folgen - in diesem Fall wird eine örtliche Gemeinde mit den sich daraus ergebenden Folgen allein gelassen.
Das Kuratorium des Bønnerup-Hafens fordert die Regierung auf, ihre Entscheidung zu überdenken und stattdessen eine nachhaltige Zukunft für die dänische Fischerei zu sichern. Wir fordern eine Umwelt- und Fischereipolitik, die sich auf wissenschaftliche Fakten und faire Bedingungen stützt und den Schwerpunkt auf lokale Gemeinschaften und bewährtes Wissen legt.
Wir wollen Entwicklung, nicht Verschlechterung für unsere lokalen Fischer und unsere kleine Gemeinde! Und wir wollen, dass die notwendigen Umweltmaßnahmen auf fundiertem Wissen beruhen
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Tina Lykke Andersen, Vorsitzende des Verwaltungsrats des Hafens Bønnerup, per E-Mail an tinalykkeandersen@outlook.dk oder telefonisch unter +45 20415183
Hafen von Bønnerup
Tina Lykke Andersen
Vorsitzende des Verwaltungsrats